nachgedacht zum Monatsspruch Dezember 2019

»Wer im Dun­kel lebt und wem kein Licht leuch­tet, der ver­traue auf den Namen des Herrn und ver­las­se sich auf sei­nen Gott.« (Jesa­ja 50,10)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Die kür­zes­ten Tage des Jah­res und damit die längs­ten Näch­te lie­gen vor uns. Gefühlt geht die Son­ne viel zu früh unter. Aber wir wis­sen uns zu hel­fen. Mit künst­li­chem Licht geht in vie­len Berei­chen das Leben und Arbei­ten unge­hin­dert wei­ter. Und gegen die lan­gen dunk­len Aben­de hilft in die­sen Wochen Ker­zen­schein und Licht­schmuck.

Der bibli­sche Spruch für den Monat Dezem­ber meint aller­dings nicht das Fast-Dun­kel unse­rer Städ­te oder das Essen bei Ker­zen­licht, son­dern tie­fe Fins­ter­nis. Im eigent­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinn macht sol­che Dun­kel­heit uns zu schaf­fen. Wir kön­nen uns nicht ori­en­tie­ren, füh­len uns hilf­los.

Um so wich­ti­ger ist das, wor­auf der pro­phe­ti­sche Satz uns hin­weist: Im Namen unse­res Got­tes gibt es Hil­fe! Der Name Got­tes, der uns im Alten Tes­ta­ment über­lie­fert ist, bedeu­tet: »Ich bin für dich da!« Und der Name sei­nes Soh­nes, Jesus, bedeu­tet: »Der Herr ret­tet!« Gott steht zu sei­nem Namen. Dar­um hat Gott sich im Alten Tes­ta­ment vol­ler Geduld immer wie­der sei­nem Volk zuge­wandt. Und dar­um berich­tet das Neue Tes­ta­ment uns davon, dass Gott in Jesus Mensch wird, um uns aus unse­rer Ver­lo­ren­heit und Dun­kel­heit zu ret­ten.

Was kann das heu­te bedeu­ten, auf den Namen des Herr zu ver­trau­en?

Zunächst bedeu­tet es, dass ich mit Gott, dem Vater, und mit Jesus, dem Sohn, reden kann. Gott hat uns gezeigt, wie er heißt, damit wir ihn anru­fen kön­nen, mit ihm reden und auf ihn hören kön­nen. Gott möch­te eine per­sön­li­che Bezie­hung zu uns. Dar­um freut er sich über jeden Men­schen, der anfängt mit ihm zu reden. Auf den Namen des Herrn zu ver­trau­en bedeu­tet wei­ter, dass ich vor Gott mein Herz aus­schüt­te. Gera­de dar­in neh­me ich sei­nen Namen ernst und neh­me Gott beim Wort, dass ich ihm alles sage, was mich bewegt und belas­tet und womit ich nicht zurecht kom­me, bis hin zu Schuld und ver­sa­gen. Gott ist treu und ver­gibt uns dar­um unse­re Schuld. Sei­ne Lie­be und Treue zei­gen sich in sei­nem Sohn Jesus, der am Kreuz unse­re Las­ten auf sich nahm: »Der Herr ret­tet!«

Schließ­lich ver­traue ich auf den Namen des Herrn dadurch, dass ich mich täg­lich unter den Schutz sei­nes Namens stel­le. Ich ver­ab­schie­de mich von dem Gedan­ken, dass ich das Leben als Christ aus eige­ner Kraft hin­krie­gen muss. Es gibt genug, was mich immer wie­der irri­tiert oder schwächt oder sogar angreift. Wenn aber Jesus für alle Ewig­keit der Herr ist, dann ist es das Bes­te und Klügs­te, sich täg­lich sei­ner Füh­rung und sei­nem Schutz anzu­ver­trau­en.

Von Her­zen wün­sche ich allen eine fröh­li­che und geseg­ne­te Advents- und Weih­nachts­zeit. Jesus Chris­tus, der Mensch gewor­de­ne Gott, seh­ne, tra­ge und stär­ke Euch im neu­en Jahr 2020.

Hans-Her­mann Scho­le

mit Esel unterwegs

Am Sonn­abend, dem 7. Dezem­ber 2019 wer­den Mit­glie­der der Gemein­de mit »Maria und Joseph« und einem gro­ßen Esel von 11 bis 13 Uhr in der Fuß­gän­ger­zo­ne von Wunstorf unter­wegs sein. Es geht dar­um, sich auf den ursprüng­li­chen Inhalt des Weih­nachts­fes­tes zu besin­nen: »Jesus Chris­tus, der Erlö­ser ist gebo­ren!«

Nachgedacht zum Monatsspruch November 2019

»Aber ich weiß, dass mein Erlö­ser lebt!« (Hiob 19,25)

In unse­rem Haus­kreis haben wir in den letz­ten Wochen das Buch Hiob gele­sen. Die­sen Bibel­vers fin­den wir in Hiobs zwei­ter Ant­wort an sei­nen Freund Bildad. Die Freun­de Hiobs wol­len die­sem in ihren Reden vor Augen füh­ren, dass die­ses Leid des Hiobs nicht ohne Grund über ihn gekom­men sei. Auch für uns Chris­ten, die wir von der Ver­ge­bung Jesu wis­sen, ist manch­mal die­ser alt­tes­ta­ment­li­che »Tun-Erge­hen-Zusam­men­hang« durch­aus prä­sent.

In Hiob 1 lesen wir, dass Hiob alles ver­lo­ren hat­te: alle sei­ne Kin­der waren umge­kom­men, sei­nen gesam­ten Besitz hat­te er ver­lo­ren; dar­über hin­aus war sein Kör­per mit Geschwü­ren von der Fuß­soh­le bis zum Kopf bedeckt. Ein unfass­ba­res Leid also, das über Hiob her­ein­ge­bro­chen war. „Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Novem­ber 2019“ wei­ter­le­sen

nachgedacht zum Monatsspruch Oktober 2019…

»Wie es dir mög­lich ist: Aus dem Vol­len schöp­fend – gib davon Almo­sen! Wenn dir wenig mög­lich ist, fürch­te dich nicht, aus dem Weni­gen Almo­sen zu geben!« (Tobit 4,8)

Neben vie­len ande­ren Rat­schlä­gen, die der zum Ster­ben berei­te Tobit sei­nem Sohn Tobi­as mit auf dem Weg geben woll­te, war auch der Satz zum Almo­sen. Die Geschich­ten von Tobit ste­hen in den Spätschrif­ten des Alten Tes­ta­ments und wer­den in der Luther­bi­bel ›Apo­kry­phen‹ genannt, sind aber nicht in jeder Aus­ga­be zu fin­den. Sie berich­ten von einem Mann, der ganz nach dem jüdi­schen Gesetz im 8.Jahrhundert v. Chr. in Nini­ve, der Haupt­stadt von Assur, leb­te.

Almo­sen hört sich irgend­wie nach dem Klein­geld in unse­ren Taschen an, das wir ger­ne bereit sind abzu­ge­ben. Aber das ist hier nicht gemeint. Tobi­as soll mit allem was er hat, Barm­her­zig­keit üben und Gutes tun. Nicht nur das Mate­ri­el­le ist gemeint, son­dern auch der per­sön­li­che Ein­satz. Die­ser Rat­schlag gilt uns heu­te auch. Was immer uns mög­lich ist: Aus dem Vol­len schöp­fend sol­len wir abge­ben! Aber wenn uns nur wenig mög­lich ist, müs­sen wir uns nicht fürch­ten, aus dem Weni­gen zu geben! Aus dem Vol­len etwas für ande­re abschöp­fen, das müss­te doch eigent­lich ein­fach sein. Wir soll­ten Gott dank­bar sein für alles, was wir haben, und das Erreich­te nicht nur unse­rem eige­nen Ver­dienst zuschrei­ben. Auch das Weni­ge ist mehr als nichts, und wer über­haupt etwas geben kann, ist immer noch reich genug. Aus Dank­bar­keit her­aus gibt es sich näm­lich leicht. Nie­mand von uns soll­te sei­ne jet­zi­ge Lebens­si­tua­ti­on als selbst­ver­ständ­lich hin­neh­men.

Tobit spricht in sei­nen Mah­nun­gen die Weis­heit eines Lebens aus, das durch die Ver­bun­den­heit mit dem leben­di­gen Gott geprägt ist. Er zeigt sich uns als ein Mensch, der das gan­ze Leben mit den Augen Got­tes zu sehen ver­steht. Für den Gott nicht irgend­wo auf den Men­schen war­tet, son­dern die Nähe wie die Fer­ne zu Gott sich mit­ten in sei­nem Leben abspielt. Der alte Tobit wuss­te, was ein Leben aus Gott bedeu­tet: Das Gute, das ich habe, muss ich weit­er­schen­ken. Ob es viel ist, oder ob es wenig ist. Und das ein Leben aus Gott bedeu­tet: Mich selbst und die ande­ren zu ach­ten und das wir unse­re Mit­men­schen nicht gering­schät­zen, son­dern wir sol­len im Ver­trau­en auf Gott Gerech­tig­keit tun und Almo­sen geben.

S. Sch.

nachgedacht zum Monatsspruch für September 2019…

Monats­spruch Sep­tem­ber 2019

Was hül­fe es dem Men­schen, wenn er die gan­ze Welt gewön­ne und näh­me doch Scha­den an sei­ner See­le?

Mat­thä­us 16,26

Manch­mal schießt mir der Gedan­ke durch den Kopf, dass es doch ganz ange­nehm wäre, wenn ich mir die­ses oder jenes leis­ten könn­te, ohne dar­über nach­den­ken zu müs­sen, wie das Gan­ze dann zu finan­zie­ren sei.

Und Jesus spricht hier zu sei­nen Jün­gern sogar von der gesam­ten Welt, die einem zur Ver­fü­gung ste­hen könn­te. Nicht mehr nach­den­ken zu müs­sen, ob ich mir die­sen oder jenen Wunsch auch leis­ten kann, das klingt doch erst ein­mal sehr ver­lo­ckend, oder?

Aber ist ein dickes Bank­kon­to wirk­lich dann auch so erstre­bens­wert? Als wir vor eini­ger Zeit am Hafen in St. Tro­pez lang­fla­niert sind, sag­te ein guter Freund zu mir: die­se Leu­te dort auf den Super-Luxus-Yach­ten, die sehen nicht wirk­lich glück­lich aus. Und wir haben die­sen Ein­druck durch­aus bestä­ti­gen kön­nen.

Wenn wir uns die Wor­te von Jesus auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen, dann impli­ziert er ja in sei­ner Aus­sa­ge, dass ein gut gefüll­tes Bank­kon­to uns dazu ver­füh­ren könn­te, dass wir Scha­den an unse­rer See­le neh­men. Der Theo­lo­ge Ber­ger über­setzt hier »was nützt es mir, wenn einem die gan­ze Welt zu Füßen liegt, man aber mit sei­nem Her­zen dafür büßen muss. Und was hat der Mensch denn Kost­ba­re­res als sein Herz?«

Jesus setzt hier also unser Leben ins rech­te Ver­hält­nis: Es gibt nichts Blei­ben­des für uns Men­schen auf die­ser Erde, und schon gar nicht unser Besitz! Ja, es kann unse­rer See­le viel­leicht auch scha­den, wenn wir alles nur in und von unse­rem Leben erwar­ten und ansons­ten kei­ne ande­re Per­spek­ti­ve haben.

Jesus möch­te durch die­se Aus­sa­ge unse­ren Blick viel­mehr auf das aus­rich­ten, was aus sei­ner Per­spek­ti­ve wirk­lich zählt: nur durch und in IHM kön­nen wir unse­ren See­len­heil und damit Frie­den mit Gott erhal­ten. Einen bes­se­ren Seel­sor­ger als Jesus gibt es nicht! Wir sind als Men­schen eben nicht in der Lage, uns selbst zu erlö­sen oder wie bei Münch­hau­sen, uns am eige­nen Schopf aus dem Sumpf zu zie­hen.

Haben wir das in unse­rem eige­nen Leben tat­säch­lich ver­in­ner­licht?

Der Herr seg­ne Euch

Euer E. M.

Gottesdienste im September 2019

In der evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen­Ge­mein­de mit­ten­drin, Wil­helm-Busch-Stra­ße 12, 31515 Wunstorf, gibt es im Sep­tem­ber 2019 fol­gende Got­tes­diens­te:

  • Sonn­tag, 1. Sept., 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Peter Mohr
  • Sonn­tag, 8. Sept., 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Hans-Her­mann Scho­le
  • Sonn­tag, 15. Sept., 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Jaro Baum
  • Sonn­tag, 22. Sept, 16 Uhr: Open Air Got­tes­dienst am Brun­nen. Pre­digt: Hans-Her­mann Scho­le
  • Sonn­tag, 29. Sept., 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che. Pre­digt: Ger­man Wil­ler

Nach den 11-Uhr-Got­­tes­­diens­­ten laden wir herz­lich ein zu einer Tas­se Kaf­fee, einem Glas Was­ser und ein­fach zum Ken­nen­ler­nen und Ins-Gespräch-Kom­men.

nachgedacht zum Monatsspruch August 2019

Geht und ver­kün­det: Das Him­mel­reich ist nahe.
(Mat­thä­us 10,7)

Unser Monats­spruch für August steht gleich nach einer Jün­ger­lis­te im Mat­thäu­sevan­ge­li­um. Es scheint, dass die Jün­ger zuerst dazu da sind, das anbre­chen­de, nahe­ge­kom­me­ne Him­mel­reich, das in den ande­ren Evan­ge­li­en Reich Got­tes heißt, zu pre­di­gen. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2019“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht zum Monatsspruch Juli 2019

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, lang­sam zum Reden und lang­sam zum Zorn. (Jako­bus 1,19)

In unse­rem Haus­kreis lesen wir im Augen­blick den Jako­bus­brief. Der Ver­fas­ser redet an zahl­rei­chen Stel­len von den Aus­wir­kun­gen vor­schnel­len Redens. – Aber uns Bibel­wort für den Monat Juli geht noch ein Stückweit dar­über hin­aus:

Wir wer­den auf­ge­for­dert, immer wie­der bereit zu sein zum Zuhö­ren für die Men­schen in unse­rer Umge­bung, für unse­re Schwes­tern und unse­re Brü­der im Glau­ben. Ich habe mich gefragt, ob dies bei mir zutref­fend ist. Wer mich kennt, wird bestimmt bestä­ti­gen, dass ich eher ein Mensch mit einer gro­ßen Klap­pe bin. „Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2019“ wei­ter­le­sen

nachgedacht zum Monatsspruch Juni 2019…

»Freund­li­che Reden sind Honigseim, süß für die See­le und heil­sam für die Glie­der.« (Sprü­che 16,24)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Honig auf einer Schei­be Brot zum Früh­stück ist ein Lecker­bis­sen. Der süße Geschmack brei­tet sich im Mund aus. Honig ist eine Wohl­tat. Und mehr noch: Er ist wirk­lich heil­sam, hemmt Ent­zün­dun­gen und unter­stützt die Hei­lung von Wun­den.

„nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juni 2019…“ wei­ter­le­sen

Gottesdienste im Juni 2019

In der evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen­Ge­mein­de mit­ten­drin, Wil­helm-Busch-Stra­ße 12, 31515 Wunstorf, gibt es im Juni 2019 fol­gende Got­tes­diens­te:

  • Sonn­tag, 2. Juni, 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Mari­an­ne Stemm­ler
  • Sonn­tag, 9. Juni, 11 Uhr: Got­tes­dienst am Pfingst­fest mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Ger­man Wil­ler
  • Sonn­tag, 16. Juni, 11 Uhr: Fami­li­en­got­tes­dienst, Pre­digt: Vio­la Lie­bern und Team
  • Sonn­tag, 23. Juni, 18 Uhr: Anbe­tungs­got­tes­dienst mit Abend­mahl. Pre­digt: Hans-Her­mann Scho­le
  • Sonn­tag, 30. Juni, 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che. Pre­digt: Frank Weber

Nach den 11-Uhr-Got­­tes­­diens­­ten laden wir herz­lich ein zu einer Tas­se Kaf­fee, einem Glas Was­ser und ein­fach zum Ken­nen­ler­nen und Ins-Gespräch-Kom­men.