Nachgedacht zum Monatsspruch für Juli 2017

»Ich bete dar­um, dass eure Lie­be immer noch rei­cher wer­de an Erkennt­nis und aller Erfah­rung.« (Phil­ip­per 1,9)

Pau­lus und der Gefähr­te Timo­theus schrei­ben aus der Gefan­gen­schaft des Pau­lus an die Gemein­de in Phil­ip­pi. Ein ech­ter Freu­den- und Trost­brief ist der Phil­ip­per­brief, obgleich die Lage des Pau­lus gar nicht so erfreu­lich ist. „Nach­ge­dacht zum Monats­spruch für Juli 2017“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht… – zum Monatsspruch Juni 2017

»Gott muss man mehr gehor­chen als den Men­schen« (Apg. 5,29)

Die­sen Satz erwi­dern die Apos­tel vor dem jüdi­schen Rat, als man sie dafür anklag­te, dass sie trotz aller Ver­bo­te immer noch in aller Öffent­lich­keit von Jesus errich­te­ten und unter den Men­schen sei­ne Leh­ren ver­brei­te­ten. Ein sehr muti­ges Bekennt­nis. Alle Ver­bo­te und Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che sowie die Andro­hung von Stra­fen hat­ten offen­sicht­lich kei­nen Erfolg. Als ich die­sen Vers las, muss­te ich auch an Mar­tin Luther den­ken. Er dach­te nicht dar­an, sei­ne The­sen vor dem Kai­ser und der Kir­che zu wider­ru­fen. Am Ende sei­ne Rede vor dem Reichs­tag in Worms sag­te er: »Daher kann und will ich nichts wider­ru­fen, weil wider das Gewis­sen etwas zu tun weder sicher noch heil­sam ist. Gott hel­fe mir, Amen!«

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Ein gelungenes Experiment

Die »1. Öku­me­ni­sche lan­ge Nacht der Kir­chen« in Wunstorf war für alle Betei­lig­ten ein Expe­ri­ment mit unge­wis­sem Aus­gang. Aber – Gott sei Dank – kann man im Nach­hin­ein sagen: »Es ist gelun­gen.«

In der Gemein­de mit­ten­drin in Wunstorf hat­ten wir ein Pro­gramm mit Kurz­re­fe­ra­ten (»Schöp­fung, alles Quatsch?«, »Wie kann Gott das zulas­sen?«, »War­um erle­ben Chris­ten in West­eu­ro­pa so weni­ge Wun­der?«), einem Gespräch (»Spu­ren der Refor­ma­ti­on«), einem Vor­trag (»Wur­zeln des Metho­dis­mus«), einem Abend­essen und einer Zeit mit dem Gos­pel­chor zusam­men gestellt. Ein­ge­rahmt wur­de die­ses Ange­bot von einer öku­me­nisch aus­ge­rich­te­ten Andacht um 18 Uhr über 1. Kor. 3, 11, in der bei uns die Musik­grup­pe (Kla­vier, Gitar­re, Cajon, Gesang) zum ers­ten Mal auf­trat und einem Abend­se­gen gegen 24 Uhr.

Wir haben uns über alle Besu­cher aus der eige­nen Gemein­de und aus
den ande­ren Gemein­den sehr gefreut. So gab es Begeg­nun­gen, Gesprä­che und gegen­sei­ti­ge geist­li­che Impul­se, die sicher noch eine Zeit nach­wir­ken wer­den. In Zah­len aus­ge­drückt waren über die knapp sechs Stun­den ver­teilt etwa 85 ver­schie­de­ne Per­so­nen dabei, wobei die öku­me­ni­schen Gäs­te vor allem von 19 bis 21.45 Uhr zu uns kamen.

P. M.

Zur Einsegnung 2017

Bemerkungen zu zwei Jahren kirchlichen Unterrichts

Am 21. Mai 2017 wur­den zehn Ju­gend­li­che ein­ge­seg­net. Herz­li­chen Glück­wunsch Euch und Eu­ren Fa­mi­li­en. – Ihr habt die Ge­mein­den in Wunstorf und Han­no­ver et­was bes­ser ken­nen­ge­lernt und von un­se­rem Glau­ben, un­se­rer Tra­di­ti­on, un­se­rer Art, als Chris­ten­men­schen zu le­ben, man­ches er­kun­det. Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich.

2015 soll­te es los­ge­hen für ein knap­pes Dut­zend jun­ger Leu­te mit dem kirch­li­chen Un­ter­richt. Im sel­ben Jahr aber er­hiel­ten un­se­re Pas­to­ren, die bis da­hin in den Ge­mein­den ar­bei­te­ten, je neue Dienst­zu­wei­sun­gen, und wir ver­blie­ben oh­ne Pas­to­ren. Ei­ni­ge hat­ten Sor­ge, ob es über­haupt ei­nen kirch­li­chen Un­ter­richt wür­de ge­ben kön­nen. Man­che El­tern sa­hen sich be­reits nach ei­ner Al­ter­na­ti­ve um. „Zur Ein­seg­nung 2017“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht – zum Monatsspruch für Mai 2017

»Sie aber erschra­ken und neig­ten ihr Ange­sicht zur Erde. Da spra­chen die zu ihnen: Was sucht ihr den Leben­den bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auf­er­stan­den. Gedenkt dar­an, wie er euch gesagt hat, als er noch in Gali­läa war.« (Lukas 24,5−6)

Die Frau­en erschra­ken und wag­ten nicht, die bei­den anzu­se­hen. »War­um sucht ihr den Leben­den bei den Toten?« frag­ten die Män­ner. »Er ist nicht mehr hier. Er ist auf­er­stan­den! Denkt doch dar­an, was er Euch damals in Gali­läa gesagt hat.« „Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch für Mai 2017“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht – zum Monatsspruch für April 2017

»Eure Rede sei alle­zeit freund­lich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden ant­wor­ten sollt.« (Kolos­ser 4,6)

Mei­ne Rede wür­zen, das fällt mir leicht! Ich nen­ne es ger­ne Iro­nie – und mer­ke es kaum, wenn ich über das Ziel hin­aus­schie­ße und es bei mei­nem Gegen­über als Krän­kung oder Unge­rech­tig­keit ankommt. »Alle­zeit freund­lich« dage­gen klingt für mich schnell nach Ver­stel­lung, danach, es allen recht machen zu wol­len, bloß nicht anzu­ecken. Und jetzt auch noch bei­des zusam­men? Wie soll das denn gehen? „Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch für April 2017“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht März 2017: Andacht zum Monatsspruch

»Vor einem grau­en Haupt sollst du auf­ste­hen und die Alten ehren und sollst dich fürch­ten vor dei­nem Gott; – ich bin der Herr.« (3. Mose 19,32)

Im Kapi­tel 19 geht es um Wei­sun­gen und Gebo­te, die Mose im Auf­trag Got­tes an das Volk Isra­el wei­ter­ge­ben soll. Es geht um sozia­les Ver­hal­ten und Nächs­ten­lie­be. Unter ande­rem auch um die For­de­rung, die Alten mit dem »grau­en Haupt« zu ehren. Das ist eine For­de­rung, die nicht mehr so recht in unse­re Zeit und Gesell­schaft zu pas­sen scheint, in der einer­seits das Altern ver­drängt wird und ande­rer­seits die Alten als Aus­lauf­mo­dell oder Belas­tung emp­fun­den wer­den. Klug ist das nicht. „Nach­ge­dacht März 2017: Andacht zum Monats­spruch“ wei­ter­le­sen

Gottesdienste im Februar 2017

In der evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen »Gemein­de mit­ten­drin«, Wil­helm-Busch-Stra­ße 12, 31515 Wunstorf, gibt es im Febru­ar 2017 fol­gen­de Got­tes­diens­te:

  • Sonn­tag, 5. Febru­ar, 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Cori­na Milek
  • Sonn­tag, 12. Febru­ar, 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Abend­mahl und Kin­der­kir­che, Pre­digt: Frank Weber
  • Sonn­tag, 19. Febru­ar, 11 Uhr: Got­tes­dienst mit Kin­der­kir­che, Pre­digt: Mari­an­ne Stemm­ler – anschlie­ßend: Gemein­de­mit­tag­essen
  • Sonn­tag, 26 Febru­ar, 18 Uhr: Lob­preis-Got­tes­dienst, Pre­digt: Ehren­fried Matt

Nach den Got­tes­diens­ten laden wir herz­lich ein zu einer Tas­se Tee, einem Becher Kaf­fee oder auf ein Glas Saft oder Was­ser oder auch nur, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men.