nachgedacht zum Monatsspruch November 2020

»Gott spricht: Sie wer­den wei­nend kom­men, aber ich will sie trös­ten und lei­ten
Jere­mia 31,9

Ist das nicht ein wun­der­bar tröst­li­ches Wort? Wei­nend zu Gott zu kom­men und dann von ihm getrös­tet zu wer­den und die neue, die rich­ti­ge Rich­tung gezeigt zu bekommen?

Aber was war die­sen Wor­ten vor­aus­ge­gan­gen? „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Novem­ber 2020“ weiterlesen

Einsegnung in Wunstorf am 15. November

Am Sonn­tag, dem 15. Novem­ber, been­den vier Jugend­li­che in Wunstorf den Kirch­li­chen Unter­richt. Der Got­tes­dienst mit Ein­seg­nung fin­det in der Cor­vi­ni­us-Kir­che (An der Cor­vi­ni­us­kir­che, Wunstorf) statt, die für die­sen Anlass genug Platz bie­tet. Der Got­tes­dienst beginnt um 12 Uhr.

Ein­ge­seg­net wer­den: Fre­de­rik D., Lea G., Lukas O. und Noah S. – Lasst uns für die Jugend­li­chen, für ihr beson­de­res Fest und für ihren wei­te­ren Lebens­weg beten.

nachgedacht zum Monatsspruch Oktober 2020

»So spricht der HERR zu mir: Mache dir Stri­cke und Joch­stan­gen und lege sie auf dei­nen Nacken.« (Jere­mia 27,2)

Joch: Schwe­res Geschirr-Teil, das man Och­sen, Kühen und ande­ren Zug­tie­ren auf­legt, damit sie, meist paar­wei­se, schwe­re Las­ten ziehen.

Was für ein son­der­ba­res Bild wir hier doch beschrie­ben bekom­men. Jere­mia bekommt den Auf­trag von Gott, sich ein Joch anzu­fer­ti­gen und die­ses dann in der Öffent­lich­keit zu tra­gen. Wie wir aus spä­te­ren Text­pas­sa­gen schlie­ßen kön­nen, hat er das dann tat­säch­lich so gemacht.

Was hat das zu bedeu­ten? „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Okto­ber 2020“ weiterlesen

nachgedacht zum Monatsspruch September 2020

»Ja, Gott ist es, der in Chris­tus die Welt mit sich ver­söhnt hat.«
(2. Kor. 5,19)

Ich sit­ze im Flug­zeug und habe ein Ziel, aber durch einen Sabo­ta­ge­akt ist unser Flug­zeug beschä­digt und wir müs­sen auf einer Insel im Pazi­fik lan­den. Wir sind abge­schlos­sen von der Welt zuhau­se und den ande­ren Men­schen. Es führt kein Weg zurück. Es gibt kei­nen Weg wei­ter an das Ziel. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2020“ weiterlesen

Neue Gruppe des Kirchlichen Unterrichts

In der Gemein­de mit­ten­drin star­tet im Sep­tem­ber eine neue Grup­pe des Kirch­li­chen Unter­richts mit sechs jun­gen Leu­ten. Wir sind Gott dank­bar, dass die­se Jugend­li­chen unter­wegs ins Leben sind und dabei Jesus Chris­tus in die­sen zwei Jah­ren mehr und mehr ken­nen ler­nen möch­ten. Dafür wün­schen wir ihnen Got­tes Segen.

Im Got­tes­dienst am 27. Sep­tem­ber 2020 um 18 Uhr wer­den sie der Gemein­de vorgestellt.

nachgedacht – zum Monatsspruch August 2020

Monats­spruch August 2020
Ich dan­ke dir dafür, dass ich wun­der­bar gemacht bin; wun­der­bar sind dei­ne Wer­ke; das erkennt mei­ne Seele.
Psalm 139,14

Hast Du in Dei­nem Leben nicht immer wie­der Situa­tio­nen, wo Du an Dir zwei­felst, wo Ängs­te in Dir hoch­kom­men, wo Du viel­leicht über­haupt nicht mit dir zufrie­den bist?

Ich will Dir dar­auf ant­wor­ten: das geht den meis­ten von uns Men­schen so. Selbst der »Stärks­te« lei­det hin und wie­der an Selbst­zwei­fel! Aber ist die­ses Wis­sen dar­um ein Trost für Dich? Ich ver­mu­te eher nein! Denn es geht ja um uns per­sön­lich, um unser Inners­tes, um unse­re See­le! „nach­ge­dacht – zum Monats­spruch August 2020“ weiterlesen

nachgedacht zum Monatsspruch August 2020

»Ich dan­ke dir dafür, dass ich wun­der­bar gemacht bin; wun­der­bar sind dei­ne Wer­ke; das erkennt mei­ne See­le.« (Psalm 139,14)

Der Beter weiß, dass er selbst kom­plex ist, dass er sich selbst nicht zu machen ver­mag. Nicht nur er: Je genau­er wir hin­se­hen: Blu­men und Tier, Men­schen und Wet­ter: Wenn wir (was ja heu­te nicht mehr unum­strit­ten ist) Gott als Urhe­ber und Schöp­fer anse­hen, dann kom­men wir nicht aus dem Stau­nen her­aus. – Sofern wir denn hin­se­hen. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2020“ weiterlesen

nachgedacht zum Monatsspruch Juli 2020

»Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen wei­ten Weg vor dir.«
(1.Kön 19,7)

Wie Gott uns in Wüstenzeiten begegnet

In den Ver­sen, der dem Monats­spruch für Juli vor­an­ge­hen, hören wir von einem Pro­phe­ten, der am Ende sei­ner Kräfte war, völlig erschöpft, der mein­te: Ich kann nicht mehr. Dabei hat­te Elia Groß­ar­ti­ges mit Gott erlebt. Gott hat­te Feu­er vom Him­mel geschickt und dadurch sei­ne Pro­phe­tie bestätigt, Elia einen gro­ßen Tri­umph über Baal beschert, den von vie­len Men­schen ange­be­te­ten Götzen. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2020“ weiterlesen

Bezirksgottesdienst vom 7. Juni 2020 – Video

Der Bezirks­got­tes­dienst zur Ein­füh­rung von Pas­tor Dirk Lie­bern auf dem Bezirk Han­no­ver mit den Gemein­den in Han­no­ver und Wunstorf fand heu­te im Gar­ten der Ev.-luth. Eli­gemein­de in Lan­gen­ha­gen statt. Vie­len Dank.

Hier kommt der Video-Mit­schnitt, ca. 19:45 Uhr ist alles hochgeladen.

nachgedacht: zum Monatsspruch Juni 2020…

»Denn du, du allein kennst das Herz aller Men­schen­kin­der« (1. Köni­ge 8,39)

Wenn wir ein wenig wei­ter vor­ne im Kapi­tel lesen, erfah­ren wir, dass es zu die­ser Zeit üblich war, Per­so­nen, denen vor­ge­wor­fen wur­de, sich gegen ande­re ver­gan­gen zu haben, heu­te wür­den wir von »Ver­däch­tig­ten« spre­chen, vor den Altar im Tem­pel zu brin­gen. Dort wur­den sie mit einem Fluch belegt, der jedoch nur im Schuld­fall zutref­fen soll­te. Kon­kret heißt das, das Urteil wur­de Gott über­las­sen. Eine genia­le Metho­de, oder? In Mat­thä­us 7,1 steht »Rich­tet nicht, damit ihr nicht gerich­tet wer­det«. Das wird damit voll erfüllt. Nie­mand muss über ande­re urtei­len, trotz­dem gibt es eine Art Bestra­fung. Doch ist das heu­te noch prak­tisch mög­lich? Sol­len wir jetzt etwa jeg­li­che Gerich­te außer Kraft set­zen? Das wür­de unse­re kom­plet­te gesell­schaft­li­che Ord­nung durch­ein­an­der brin­gen. Wie soll man denn jeman­dem erklä­ren, der nicht glaubt, dass ein Fluch, der von Gott gege­be­nen­falls umge­setzt wird, einem Straf­tä­ter eine Leh­re ist.

In sei­nem Brief an die Römer schreibt Pau­lus: »Jede See­le unter­wer­fe sich den über­ge­ord­ne­ten staat­li­chen Mäch­ten!« (Römer 13,1). Dar­aus folgt für mich, dass ich mich an der Stel­le her­aus hal­te. Ich hal­te mich nach Mög­lich­keit und Not­wen­dig­keit an die welt­li­che Ord­nung. Viel rele­van­ter wird die Stel­le im Klei­nen: Es liegt nicht an mir, über mei­nen Nächs­ten zu urtei­len. Er kann tun und las­sen, was er für rich­tig hält. Ich sehe ja nur das Äuße­re. Ein­zig und allein der Herr sieht in sein Herz, sieht auch ihn als sein Kind, und ist somit berech­tigt, über ihn zu Urtei­len. Ich kann einen ande­ren Men­schen, der nicht mit mei­nen Ansich­ten über­ein­stimmt, vor den Herrn brin­gen, und mich dar­auf ver­las­sen, dass er tut, was rich­tig ist.

Genau­so macht er es auch mit mir. Er sieht mir ins Herz, sieht, was dahin­ter steht, sieht die Moti­va­ti­on. Kein ande­rer Mensch kann über das urtei­len, was ich tue. Tut er es doch, so ist es doch irrele­vant für mich. Genau­so irrele­vant ist das Urteil ande­rer über Drit­te. Es gibt nur einen ein­zi­gen, der Urtei­len kann, und das ist der Herr.

J.F.