Nachgedacht zum Monatsspruch Juli 2019

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, lang­sam zum Reden und lang­sam zum Zorn. (Jako­bus 1,19)

In unse­rem Haus­kreis lesen wir im Augen­blick den Jako­bus­brief. Der Ver­fas­ser redet an zahl­rei­chen Stel­len von den Aus­wir­kun­gen vor­schnel­len Redens. – Aber uns Bibel­wort für den Monat Juli geht noch ein Stückweit dar­über hin­aus:

Wir wer­den auf­ge­for­dert, immer wie­der bereit zu sein zum Zuhö­ren für die Men­schen in unse­rer Umge­bung, für unse­re Schwes­tern und unse­re Brü­der im Glau­ben. Ich habe mich gefragt, ob dies bei mir zutref­fend ist. Wer mich kennt, wird bestimmt bestä­ti­gen, dass ich eher ein Mensch mit einer gro­ßen Klap­pe bin. „Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2019“ wei­ter­le­sen

nachgedacht zum Monatsspruch Juni 2019…

»Freund­li­che Reden sind Honigseim, süß für die See­le und heil­sam für die Glie­der.« (Sprü­che 16,24)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Honig auf einer Schei­be Brot zum Früh­stück ist ein Lecker­bis­sen. Der süße Geschmack brei­tet sich im Mund aus. Honig ist eine Wohl­tat. Und mehr noch: Er ist wirk­lich heil­sam, hemmt Ent­zün­dun­gen und unter­stützt die Hei­lung von Wun­den.

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nachgedacht zum Monatsspruch April 2019

»Jesus Chris­tus spricht: Sie­he ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.«
(Mat­thä­us 28, 20)

Wie sieht es in dir tief drin­nen gera­de aus? Hast du wirk­lich die Gewiss­heit, dass Jesus dir in allen Lebens­la­ge bei­steht; oder hast du gera­de Bauch­grim­men oder Angst vor irgend­et­was, das wie ein Berg vor dir steht? „nach­ge­dacht zum Monats­spruch April 2019“ wei­ter­le­sen

nachgedacht zum Monatsspruch Februar 2019

Ich bin über­zeugt, dass die­ser Zeit Lei­den nicht ins Gewicht fal­len gegen­über der Herr­lich­keit, die an uns offen­bart wer­den soll. (Römer 8,18 – Monats­spruch Febru­ar 2019)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Leicht ist es nicht, die­se Aus­sa­ge des Pau­lus nach­zu­spre­chen. Mit­ten in einer schwe­ren Situa­ti­on, in der viel­leicht sogar mein Glau­be ange­foch­ten ist, hilft mir eine Ver­trös­tung auf spä­ter wenig. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2019“ wei­ter­le­sen

nachgedacht zum Monatsspruch Dezember 2018

»Als sie den Stern sahen, wur­den sie hoch­er­freut.«
Mat­thä­us 2, 10

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!
Eine selt­sa­me Kara­wa­ne beweg­te sich auf das klei­ne Städt­chen Beth­le­hem zu: Män­ner mit einem zwei­fel­haf­ten reli­giö­sen Hin­ter­grund. Män­ner, die nur ein Ziel ver­folg­ten: den neu­ge­bo­re­nen König der Juden anzu­be­ten.

Sie hat­ten geglaubt, die­ser König müss­te in der Haupt­stadt Jeru­sa­lem zu fin­den sein. Aber dort begeg­ne­te ihnen nur Angst, Heim­lich­tue­rei und geheu­chel­te Fröm­mig­keit. Den Stern hat­ten sie schon länger nicht mehr gese­hen. War alles nur eine Ein­bil­dung gewe­sen? Soll­ten sie wie­der nach Hau­se gehen?

Die Magi­er gin­gen nicht wie­der nach Hau­se. Sie ent­deck­ten, dass Gott sie auf sei­ne Wei­se wei­ter­führ­te. Wir dür­fen es eben­falls ent­de­cken. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Dezem­ber 2018“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht zum Monatsspruch Mai 2018

Es ist aber der Glau­be eine fes­te Zuver­sicht des­sen, was man hofft, und ein Nicht­zwei­feln an dem, was man nicht sieht. (Hebrä­er 11,1)

Der christ­li­che Glau­be kann einen Men­schen auf ver­schie­de­nen Ebe­nen her­aus­for­dern. Neh­men wir z.B. den Kern des Oster­fes­tes, das wir vor kur­zem gefei­ert haben. Da geht es um die Auf­er­ste­hung Jesu Chris­ti von den Toten. Vie­le Argu­men­te spre­chen dafür, dass man das wirk­lich glau­ben kann. Denn es gibt z.B. im Alten Tes­ta­ment der Bibel Vor­her­sa­gen, die im Leben Jesu und mit sei­ner Auf­er­ste­hung ein­ge­tre­ten sind (Apg. 13,32−37). Außer­dem haben vie­le Augen­zeu­gen den auf­er­stan­de­nen Jesus Chris­tus per­sön­lich gese­hen, von denen die meis­ten noch leb­ten, als Pau­lus davon berich­te­te. (1. Kor. 15,1−8) Auch wird in wei­ten Krei­sen der Bibel­wis­sen­schaf­ten aner­kannt, dass die Bibel so gut doku­men­tiert und so viel­fäl­tig erhal­ten ist, wie kein ande­res Buch oder schrift­li­ches Werk der Anti­ke sonst. Auch des­halb kann man der Bibel als his­to­ri­sche Quel­le ver­trau­en. Den­ken wir zudem noch an die ers­ten Chris­ten und Chris­tin­nen, so kann man nur stau­nen, mit wel­chem Ein­satz, mit wel­cher Kraft und mit wel­chem Mut sie die­se Oster­bot­schaft in der dama­li­gen Welt aus­ge­brei­tet haben. Für eine blo­ße Idee oder gar eine Lüge, die man ihnen unter­stellt hat­te, nimmt kein Mensch sol­che Stra­pa­zen auf sich. „Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2018“ wei­ter­le­sen

Nachgedacht zum Monatsspruch März 2018

Jesus spricht: »Es ist voll­bracht!« (Johan­nes 19,30)

Und wie­der ein­mal ste­hen wir kurz vor dem Oster­fest. Was ver­bin­den wir damit? Ein schö­nes har­mo­ni­sches Fami­li­en­fest, gefärb­te Oster­ei­er, lecke­res Essen?

Sehen wir nur das Oster­fest­fest mit dem Auf­er­ste­hen Jesus Chris­ti oder ist uns auch bewusst, dass es dazu zual­ler­erst den Kar­frei­tag benö­tigt hat? Haben wir wirk­lich vor Augen, wie Jesus die­sen ganz schmerz­li­chen und bit­te­ren Weg ans Kreuz gegan­gen ist? Haben wir vor Augen, dass Jesus dies für mich ganz per­sön­lich getan hat? Haben wir vor Augen, dass es um mei­ne ganz per­sön­li­che Schuld ging, die Jesus mit sei­nem Tod am Kreuz auf sich genom­men hat?

Ich den­ke, das sind Fra­ge­stel­lun­gen, die wir uns als Chris­ten immer und immer wie­der stel­len soll­ten. Jesus hat an die­sem Kar­frei­tag­mor­gen sein Kreuz durch die Gas­sen Jeru­sa­lems getra­gen. Danach wur­de er von den römi­schen Sol­da­ten gekreu­zigt. Er selbst war voll­kom­men unschul­dig; er hat dies allein für mei­ne und Dei­ne Schuld getan. Wir kön­nen wohl kaum ermes­sen, was in Jesus in die­sen Stun­den vor sich gegan­gen sein mag. Vom Evan­ge­lis­ten Mat­thä­us erfah­ren wir, dass er – der Sohn Got­tes – zu Gott sei­nem Vater ruft
und ihn fragt, war­um er ihn ver­las­sen habe. Wel­che Got­tes­fer­ne muss er wohl ver­spürt haben, wegen mei­ner und dei­ner Schuld? Und dann bekam er die­sen Schluck sau­ren Essig zu trin­ken und danach spricht er die erlö­sen­den Wor­te: es ist voll­bracht! Mit sei­nem Tod hat Jesus uns von aller Schuld befreit. Dies steckt in sei­nem Aus­ruf »es ist voll­bracht« mit­ten­drin. Wir müs­sen die­ses Geschenk ledig­lich für uns noch anneh­men. Aber dar­an hapert es manch­mal bei uns Men­schen. Wir füh­len uns gar nicht so schmut­zig und schul­dig.

Eigent­lich sind wir doch Men­schen, die ganz in Ord­nung sind. Und doch kön­nen wir tief in uns drin ent­de­cken, dass dem nicht so ist und wir nicht ganz so unschul­dig sind, wir ger­ne vor­ge­ben zu sein. Des­halb war die­ser Tod von Jesus abso­lut erfor­der­lich. Für mich und dich!

Gott schen­ke Euch wie­der einen neu­en Blick auf Kar­frei­tag und Ostern.

E.M.

nachgedacht zum Monatsspruch Dezember 2017

»Durch die Barm­her­zig­keit unse­res Got­tes wird uns besu­chen das auf­ge­hen­de Licht aus der Höhe, damit es erschei­ne denen, die sit­zen in Fins­ter­nis und Schat­ten des Todes, und rich­te unse­re Füße auf den Weg des Frie­dens.« (Lukas 1,78−−79)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de,

die Advents- und Weih­nachts­zeit ist die Zeit der Besu­che. Wenn auch sonst im Jahr nicht viel Zeit für ein Wie­der­se­hen bleibt, so ver­ab­re­den sich doch gera­de in die­sen Wochen Fami­li­en, Ver­wand­te und Freun­de zu einem Tref­fen. „nach­ge­dacht zum Monats­spruch Dezem­ber 2017“ wei­ter­le­sen

nachgedacht – Zum Monatsspruch für Oktober 2017

»Es wird Freu­de sein vor den Engeln Got­tes über einen Sün­der, der Buße tut.« Lukas 15, 10

Ein »Sün­der«, das ist jemand, der auf eige­nen Wegen geht, statt auf den Wegen Got­tes. Die meis­ten Men­schen sind Sün­der. Ich jeden­falls sehe kei­nen kate­go­ri­schen Unter­schied zwi­schen mei­nem eige­nen Sün­der-Sein und dem eines IS-Ter­ro­ris­ten oder sons­ti­gen Übel­tä­ters. – Der Unter­schied besteht nicht in der Sün­de, son­dern dar­in, dass ich etwas von Got­tes Ver­söh­nung weiß und sie immer wie­der in Anspruch neh­me. „nach­ge­dacht – Zum Monats­spruch für Okto­ber 2017“ wei­ter­le­sen